Altes Handwerk neu entdecken - Was braucht man zum Brettchenw
Altes Handwerk neu entdecken -  Näh+Bortenstübchen     H.-S.
Was braucht man zum Brettchenweben?

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Dieses aus Knochen geschnitzte Webbrettchen wurde in einem Grubenhaus aus dem 12. Jh. in Niederglatt-Nöschikon entdeckt. Webbrettchen dienten zur Herstellung von gemusterten, reissfesten Bändern, die häufig als Abschluss von Stoffkanten Verwendung fanden.

Als erstes braucht Ihr Brettchen oder Karten mit vier Löchern, die nicht zu nah an den Rand gelocht werden. Die Ränder sind leicht abgerundet, damit die dazwischenliegenden Fäden beim drehen leichter rutschen. Hier einige Beispiele
Ein Weberschiffchen. Hier seht Ihr einige meiner Weberschiffchen.









Sehr nützlich, einen Webrahmen.






Natürlich kann man auch ohne Webrahmen weben. Dann bindet man einen Gürtel um den Leib und befestigt an diesem sein aufgezogenes Band.
 


Dann braucht Ihr noch Garne,
wie z. B. Seide, Baumwolle,
Wolle, Leinen usw.





   
Einige von uns haben neinen noch
Wollständer, den uns unsere Männer
gebaut und schön verziert haben.
Dieses Teil ist nicht notwendig,
aber sehr nützlich!


Sechslochplättchen  Hiermit kann man super Gürtel weben




Metallplättchen         



Holzplättchen 



Dann gibt es noch die 2-Lochplättchen.
Diese schneide ich mir aus einem stärkeren Kartenspiel,  aus und brauche diese, wie links im Bild für das Stippengewebe.






So sieht es dann aus, wenn die Fäden aufgezogen sind








Und wenn ihr das alles habt, braucht ihr auch noch Fachbücher oder Webbriefe. Diese findet ihr dann im Internet, oder wenn ihr schon fortgeschritten seit, erstellt euch einfach selbst Webbriefe, wie z. B. mein erstes Schriftenband, welches ihr unter Beispiele finden könnt.
geschr. v. Gabriele H.-Spelten


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